COCO
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1. August 2012Par Justine Picardie dans COCO. (Dernière mise à jour : 14. September 2012)
COCO AND MISIA
BY JUSTINE PICARDIEExtract from ‘Coco Chanel: the Legend and the Life’ (published by Harper Collins).
“Misia – who was so famous at the time that she was known throughout Paris by her first name – met Chanel in 1917.
This was an era when Misia was queen of the city, a muse who had reigned over artists since her youth, capricious and compelling, a law unto herself, with a court who paid heed to all her pronouncements. ‘What I admire in Misia is that joie de vivre always concealed behind a mask of ill-humour; that perfect poise, even in moments of despair,’ observed Paul Morand in his diary in April 1917. ‘And then Misia is Misia, someone with no equal and, as Proust says, a monument.’ As such, she had been painted by Renoir, Vuillard, Lautrec and Bonnard; inspired the poetry of Mallarmé, the prose of Proust, the music of Debussy and Ravel and the gossip of Cocteau and Picasso. A gifted pianist herself, Misia had sat on Liszt’s knee and performed Beethoven for him as a child. ‘Ah, if only I could play like that,’ he said, with his customary charm, and predicted a dazzling future for her; thereafter, Misia was taught the piano by Fauré, who regarded her as a prodigy. Her powerful position at the centre of the inner circle of Parisian art was consolidated by virtue of her close friendship with Serge Diaghilev, the director of the most sought-after ballet company in the world at that time, Ballets Russes. Chanel was 11 years younger, and not yet as socially pivotal in Parisian society, but Misia fell for her when they met at a dinner party at the home of Cécile Sorel, a glamorous French actress who was already a client at Rue Cambon.”Justine Picardie is the author of five books, including her critically acclaimed memoir, If The Spirit Moves You, and her most recent novel Daphne. The former features director of Vogue, and editor of Observer magazine, she currently writes for several other newspapers and magazines, including the Times, Sunday Telegraph and Harper’s Bazaar.
Exhibition: Misia, reine de Paris. June 12th – September 9th at the musée d’Orsay, Paris.
Anonymous, Misia Natanson in a black dress, 1896-1897
Duplicate of a silver print photography
Private collection
© Vuillard Archives, Paris -
8. Juni 2012Par Justine Picardie dans COCO. (Dernière mise à jour : 9. Juni 2013)
BOY CAPEL
VON JUSTINE PICARDIEAuszug aus dem Buch: CHANEL – IHR LEBEN (erschienen im STEIDL-Verlag)
"Er hieß Arthur Capel, aber seine Freunde nannten ihn "Boy" – Zeichen der edwardianischen Zeit, in der ein englischer Gentleman längst zum Mann herangereift sein und doch weiter die Freiheit eines Jungen genießen konnte. Boys Herkunft lag in romantischem Dunkel, und als er nach Paris kam, munkelte man von einer geheimnisvollen Verbindung zum britischen Adel...
"In Paul begegnete ich einem Engländer", sagte Coco zu Paul Morand und erinnerte sich an ihre erste Begegnung mit Capel 1909. "Wir lernten uns eines Tages bei einem Ausritt kennen. Wir saßen ja damals alle den ganzen Tag im Sattel." Sie tranken Wein miteinander und der Wein war "jung, berauschend und außergewöhnlich" – ganz wie der Engländer. "Das war ein gutaussehener junger Mann, braun gebrannt und sehr attraktiv. Mehr als gutaussehend, er war umwerfend. Ich bewunderte seine Nonchalance und seine grünen Augen. Er ritt wilde, sehr starke Pferde. Ich verliebte mich hin ihn.
Doch zunächst redeten sie nicht miteinander. "Wir wechselten kein Wort, dieser Engländer und ich. Eines Tages hörte ich, dass er aus Paul abreisen wollte. Sie fragte ihn, wann er nach Paris abfahren werde. "Am nächsten Tag war ich am Bahnhof. Ich stieg in den Zug."
Justine Picardie ist Autorin von fünf Büchern, darunter ihre von der Kritik hoch gelobten Mémoiren "If The Spirit Moves You" und der Roman "Daphne", der kürzlich erschien. Die ehemalge Textchefin der Vogue und Redakteurin des Magazins Observer schreibt heute für unterschiedliche andere Zeitungen und Magazine, wie die Times, den Sunday Telegraph und Harper's Bazaar.
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23. März 2011Par Justine Picardie dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
CHANEL, HER LIFE
BY JUSTINE PICARDIEIch werde oft gefragt, wann ich damit begonnen habe, mein Buch über Chanel zu schreiben – und die wahre Antwort darauf lautet, bereits vor über einem Jahrzehnt, als ich Karl Lagerfeld zum ersten Mal traf. Ich habe ihn damals für eine Zeitschrift interviewt, letztendlich redeten wir aber über die Geister der Vergangenheit und die Mode der Zukunft; und eine der nicht fassbaren Präsenzen im Raum war Coco Chanel selbst. Ihr Bild hängt noch immer über Lagerfelds Schreibtisch in seinem Atelier, ihre Wohnung im zweiten Stock bleibt hinter den Spiegelwänden erhalten; und spät in der Nacht, wenn die Rue Cambon beinahe lautlos liegt, fühlst du, dass du einen Blick auf Mademoiselle Chanel selbst erhaschen kannst, drehst du dich nur schnell genug herum.
Als ich durch diese Spiegelglastüren hindurch in diese außergewöhnliche Welt jenseits der Spiegel eingetreten war, wusste ich, dass ich mehr entdecken wollte. Lagerfeld bewies sich als weiser Führer in einem Labyrinth um die Legende von Coco Chanel, wie übrigens auch ihr enger Freund, Claude Delay, und ihre Großnichte, Gabrielle Labrunie. Darüber hinaus hatte ich das Glück, mehrere Privatarchive in England und Schottland in Augenschein zu nehmen, die zuvor unveröffentlichte Fotografien von Chanel, zahlreiche Briefe und Tagebücher enthielten, die erstaunliche neue Einblicke in ihr Leben eröffneten. Auf meiner Suche nach der Wahrheit über diese unglaubliche Frau reiste ich vom Kloster Aubazine, das mich in ihre Kindheit zurückführte, bis hin zum entfernten Schottischen Hochland, wo sie mit dem Herzog von Westminster und Winston Churchill zu fischen pflegte.
Und immer dann, wenn ich mein Buch gerade beendet hatte – das bedeutet nicht, dass man mit Chanel jemals zu einem wirklich endgültigen Schluss kommen kann – tauchte von irgendwoher eine neue Überraschung auf. Monsieur Lagerfeld hat einen wahren Schatz zusammengestellt: eine Reihe wundervoller Illustrationen, die Licht in das Dunkel um Coco Chanel bringen, und so zum Ausgangspunkt für diese großartige neue Ausgabe des Buches wurden…
Veröffentlichungstermine:
Frankreich, 24. März 2011
Deutschland, Ende April 2011
UK und USA, September 2011 -
17. November 2010Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
CHANEL BY JEAN LEYMARIE
A COLLECTOR’S BOOK REVISITEDDas erstmal 1987 herausgegebene Buch über das Leben von Coco Chanel war lange Zeit gar nicht mehr lieferbar.
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29. Juni 2010Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
THE COROMANDEL SCREENS„Ich liebe chinesische Paravents seit meinem 18. Lebensjahr - ich fiel vor Freude fast in Ohnmacht, als ich in einem Chinaladen zum ersten Mal Coromandel sah... Paravents waren das erste, was ich mir kaufte...“ (Aus „Chanel Solitaire” von Claude Delay – Gallimard – 1983 S. 12)
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5. Mai 2010Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
THE CAMELLIADie Kamelie ist eine Blume, die Mademoiselle Chanel mit ihrer Schlichtheit und purem Weiß verführte. Diese Blume hielt Einzug in ihre private Welt: Mal drapierte sie sie auf Coromanedel-Paravents oder verzierte Kronleuchter oder Bergkristall-Bouquets mit ihren.
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7. März 2010Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
THE DUKE’S BOXESEnde der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts hatte Gabrielle Chanel eine Affäre mit dem Herzog von Westminster, dem reichsten Mann Englands. Auf dem Tisch ihres Appartements stehen drei Vermeilkistchen, die Gabrielle Chanel vom Herzog geschenkt bekommen hatte.
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22. Dezember 2009Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
THE 18TH CENTURY ARMCHAIRIn diesem antiken Armsessel, geschnitzt aus Walnussholz und mit weißem Satin bezogen, wurde Gabrielle Chanel 1937 von Horst fotografiert. Der Fotograf teilte später mit, Mademoiselle Chanel sei in dieser Sitzung sehr nachdenklich gewesen und schrieb diese Stimmung einer Liebesbeziehung zu. Niemand weiß, was nach diesem Shooting mit dem Armsessel geschah. Karl Lagerfeld stieß in den 80er-Jahren auf dieses Möbelstück bei einer Auktion in Monte-Carlo und erkannte den Sessel von Horsts Foto. Auf diese Weise kam der Armsessel zurück in Gabrielle Chanels Appartement.
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6. Oktober 2009Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
WHEAT, A SYMBOL OF PROSPERITYWeizen ist ein wiederkehrendes Thema im Appartement von Mademoiselle Chanel. Sie machte ihn zu einem Talisman, wie eine dezente Allegorie für Kreativität, die nie endet...
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30. Juli 2009Par admin dans COCO. (Dernière mise à jour : 30. August 2012)
COCO CHANEL’S APARTMENT
THE FROG AND ITS PENDANTEin Geschenk an Gabrielle Chanel von Jacques Chazot, einem bekannten Tänzer der Opéra-Comique komische Oper und bekanntes Mitglied der schillernden Pariser Gesellschaft: Dieser Frosch mit geöffnetem Mund, ein Glückssymbol in Asien, gehörte ursprünglich zur Dekoration eines Springbrunnens, bis der Designer beschloss, ihn in zu vergolden. Sie ließ sogar ihre Gäste in dem Glauben, dass der Frosch aus Massivgold sei. Eines Tages, als der Pariser Designer Hubert de Givenchy zum Tee bei Gabrielle Chanel in ihrem Appartement in der rue Cambon Nr. 31 war, fand er einen Anhänger, der vom Kronleuchter im Wohnzimmer heruntergefallen war und sie legte ihn vorsichtig in das Maul des Frosches. Mademoiselle Chanel beschloss, den Frosch mit seinem Kristallanhänger so stehen zu lassen.
