• 4. Februar 2016
    CHANEL & DIE KÜNSTLER <BR />DALí

    CHANEL & DIE KÜNSTLER
    DALí

    „Das Besondere an Chanel war genau das Gegenteil von mir“, sagt Dalí. „Ich habe schon immer meinen Gedanken freien Lauf gelassen, während sie sie, ohne sie zu verstecken, nicht zur Schau stellt, sondern sie anzieht... Ihr Körper und ihre Seele sind die am besten gekleideten auf Erden.“

    Nachdem er von den Kubisten inspiriert wurde trifft Dalí 1929 in Paris auf Miró und Picasso sowie auf die Gruppe der Surrealisten. Er wird in die gehobene Gesellschaft aufgenommen, wo er die Bekanntschaft von Gabrielle Chanel macht. Er bittet sie, an den Bühnenbildern für „Bacchanale“ mitzuarbeiten. Im Gegenzug bringt sie ihn auf die Idee, Kleider und sogar Parfums und Schmuck zu entwerfen.

    Chanel entwickelt eine große Zuneigung für Dali, der sie „mein kleiner Capsigragne“ nennt. 1938 zieht er in La Pausa ein, wo er „Das endlose Rätsel“ malt.

    © Philippe Halsman/Magnum Photos - Fundación Gala-Salvador Dalí, Figueres, 2016 - "The Essence of Dalí"

  • 2. Februar 2016

    ELLIE BAMBER
    LONDON, 1. FEBRUAR

    Die englische Schauspielerin trug zur Premiere von "Pride and Prejudice and Zombies" ein Kleid aus der Métiers d'Art Paris in Rome Kollektion und ein Haute Joaillerie Haarreif "Plume 1932".

  • 1. Februar 2016
    LE SACRE DU PRINTEMPS VON KARL LAGERFELD

    LE SACRE DU PRINTEMPS VON KARL LAGERFELD

    Von Boris Coridian

    Ein Sonnenstrahl durchbricht die Wolken über Paris am 26. Januar und erleuchtet die Kuppel des Grand Palais. Wie ein Vorbote des Frühlings mitten im Winter erscheint das Signal für den Auftakt des Défilés der Kollektion Haute Couture Frühjahr-Sommer 2016, ausgedacht von Karl Lagerfeld. Ein Bühnenbild, in der die Natur in ihrer ganzen Schönheit erwacht, ein Haus aus Holz mit geschlossenen Fensterläden verschmilzt mit der Vegetation. Die Tür öffnet sich und offenbart die ersten Silhouetten. Ein Mannequin nach dem anderen schreitet durch diesen Garten Eden, und es scheint, sie verlangsamten ihren Schritt, um diesen Moment noch intensiver zu genießen.

    Um diese Frühlingsweihe zu feiern – die  humorvoll an das Werk von Strawinsky erinnert, das Gabrielle Chanel so schätzte – verbinden sich die luftigen Materialien mit den Holzstickereien. Sanfte Beigetöne werden von goldenem Schmuck begleitet. Die variierenden Volumen und gegensätzlichen Formen erinnern an die Exzentrik der Natur, wie zum Beispiel die kurzen Jacken mit den ovalen Ärmeln, deren großzügige Rundungen mit der Raffinesse der langen Bleistiftröcke kontrastieren. Smartphone-Taschen runden den Look ab. Die Mannequins gehen in Pumps mit Plateausohlen aus Kork ihren Weg, den Holzbohlen in den Rasen gezeichnet haben. Die zarte und poetische Silhouette von Karl Lagerfeld wirkt durch das im Nacken eingerollte Haar geradezu erhaben, unterstrichen wird sie von mit Eyeliner gerahmten Augen, die an antike Abbildungen erinnern.

    Bienen sind überall: auf Tüll und auf Mousseline, auch auf dem Schmuck. Insekten aus Stoff scheinen um die langen Kleider und ihre aufgedruckten Blumen zu schwirren. „Ich bin eine Biene, sie ist Teil meines Sternzeichens, dem Löwen, der Sonne. Frauen dieses Zeichens sind fleißig, mutig, treu, sie lassen sich nicht aus der Fassung bringen. Das entspricht genau meinem Charakter. Ich bin eine Biene, die im Zeichen des Löwen geboren ist“, sagte Coco,  Königin der Rue Cambon, gerne. Die Braut erscheint in einem Kleid, dessen natürliche Materialien perfekt miteinander harmonieren und dessen Kapuze die Neugier des Publikums erweckt.

    Die Fensterläden öffnen sich langsam für das Finale der Mannequins, choreographiert von Karl Lagerfeld. Die Musik verstummt, begeisterter Applaus erklingt aus den Sitzreihen, bevor Freudenrufe aus dem Backstage-Bereich den Saal erfüllen. Sonnenstrahlen durchfluten die Kulissen und lassen das Blau des Himmels und das Grün des Rasens erstrahlen, über den die Mannequins schreiten. Der Duft von frisch gemähtem Gras durchdringt das Grand Palais.

    © Anne Combaz

  • 29. Januar 2016
    HAUTE COUTURE POCHETTE

    HAUTE COUTURE POCHETTE

    Karl Lagerfeld hat die Silhouetten der Kollektion Frühjahr-Sommer 2016 mit Gürteln und kleinen Taschen für Smartphones versehen, die ebenso raffiniert sind wie die Outfits, zu denen sie gehören.

    „Das ist unsere neue Tasche (...), identisch mit der, die Schlossherren im 19. Jahrhundert verwendeten, um ihre Schlüssel zu verstauen. Jedes weitere Accessoire wäre einfach too much“, kommentiert er humorvoll.

    #ChanelHauteCouture #ChanelHC16

    © Benoit Peverelli

  • 29. Januar 2016
    FERTIGUNG DER FRÜHJAHR-SOMMER HAUTE COUTURE KOLLEKTION

    FERTIGUNG DER FRÜHJAHR-SOMMER HAUTE COUTURE KOLLEKTION

  • 29. Januar 2016
    VARIATIONEN VON BEIGE <BR />FRÜHJAHR-SOMMER 2016 KOLLEKTION

    VARIATIONEN VON BEIGE
    FRÜHJAHR-SOMMER 2016 KOLLEKTION

    „Gabrielle Chanel war die Königin der Farbe Beige“, erklärt Karl Lagerfeld.
    Zwischen gebrochenem Weiß, Ocker und sehr hellem Braun, Farbe von Rohwolle, -leinen oder -baumwolle: Beige ist der neutrale Farbton schlechthin. Er sorgt für das perfekte Gleichgewicht zwischen warmem Hellbraun und frischem Weiß.

    Wollweiß, Elfenbein, Sand, Graubeige, Taupe oder Mokka – der Designer überträgt eine der Lieblingsfarben Gabrielle Chanels auf luftige Kleider und Blusen, Mousseline und Blumenstickereien, Jacken und Röcke.

    „Ich flüchte mich ins Beige, weil es so natürlich ist”, sagte die Couturière, die von der Natur vollkommen fasziniert war. Möbel, Teppiche, ihre gesamte Inneneinrichtung war in diese Farbe getaucht, die sie an „gestampfte Erde“ erinnerte. Auch in ihren Kollektionen dominierte die Farbe Beige, wie zum Beispiel Pyjamas aus Jersey, Kostüme aus Tweed oder ihre Schuhe. Sie übertrug sie letztendlich auf die elegante Harmonie von Weiß und Schwarz, schuf so eine Stilgrammatik, die die Frauen mit Begeisterung übernahmen und die Karl Lagerfeld um seine eigenen Kreationen ergänzt.

    © Anne Combaz

  • 28. Januar 2016
    DIE STORY DES FRÜHJAHR-SOMMER 2016 HAUTE COUTURE DÉFILÉS

    DIE STORY DES FRÜHJAHR-SOMMER 2016 HAUTE COUTURE DÉFILÉS

  • 28. Januar 2016
    STICKEREIEN AUS HOLZ

    STICKEREIEN AUS HOLZ

    Für die Kollektion Haute Couture Frühjahr-Sommer 2016 verwendet Karl Lagerfeld Holz als Schmuckelement: Späne, Stücke, Pailletten und Perlen.

    „Uns sind wunderschöne Stickereien gelungen, unter anderem mit Holz und mit Stroh. Wir mussten alles selber produzieren, da es beispielsweise nirgendwo Pailletten aus Holz gibt. Normalerweise werden die Materialien aufgestickt, die es gibt, aber dieses Mal mussten wir sie herstellen, da sie nicht erhältlich waren.“

    © Julien Mignot

  • 28. Januar 2016
    BIENEN <BR />HAUTE COUTURE KOLLEKTION

    BIENEN
    HAUTE COUTURE KOLLEKTION

    Auf Tüll gestickt oder in Form von Schmuck – Bienen haben sich auf den Silhouetten der Kollektion Haute Couture Frühjahr-Sommer 2016 niedergelassen.

    Sie sind Symbol der Wiedergeburt der Natur, ihrer immer wiederkehrenden Erneuerung. Sie gelten aber auch als Vorboten des Glücks, eine weitere symbolische Bedeutung, die sie ihrem Fleiß zu verdanken haben.

    © Benoit Peverelli

  • 28. Januar 2016
    "AUSGANGSPUNKT DIESER KOLLEKTION IST DIE SILHOUETTE."  <BR />KARL LAGERFELD

    "AUSGANGSPUNKT DIESER KOLLEKTION IST DIE SILHOUETTE."
    KARL LAGERFELD

    Oval geformte Ärmel und lange Bleistiftröcke, kurze Tweedjacken und ausgestellte Kleider, schmale Oberteile und fließende Capes: die Silhouetten der Kollektion Haute Couture Frühjahr-Sommer 2016 spielen mit gegensätzlichen Volumen.

    Sehen Sie das Video des Défilés auf chanel.com

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