• 31. Juli 2014
    Par Jean Lebrun

    SUMMER READING
    "NOTRE CHANEL" BY JEAN LEBRUN

    When it comes to the history of fashion, there are some people we can know inside and out - for example, Jean Patou, who died prematurely, had his archives carefully preserved, classified and communicated: Emmanuelle Polle was able to research these archives in 2013 and summarize the essentials in a single book.

    Legend has it that during their lifetime, Patou and Chanel could not stand to be in the same room together. In terms of history, legend is once again correct. Chanel is of a completely different kind than Patou. She left behind many footsteps but very few written sources, as she herself would become lost in the maze of her constantly reinvented memories: we are perhaps the ninety-fifth to publish a book about her, and with each new work that emerges, the picture becomes even fuzzier, and the essence of who she is escapes us even more.

    This project, entitled "Notre Chanel" (Our Chanel), was written in attempt to surpass this difficulty by recounting what Gabrielle meant to two men, Bernard and Jean, who investigated her life nearly a quarter century ago. One of these men has since passed. The other has reopened the case, but has endeavored not to produce yet another biography. Rather, this work is like a stained glass window – a lateral stained glass window – in which Bernard and Jean contemplate in the corner reserved for the faces of donors, yet are unable to reach the face that brought them together through a task never completed. It is a window in which Gabrielle is most certainly not depicted as a saint, but rather as a magical fairy-like being: a ray of her glory suddenly falls on Bernard, who was lost to us too early, and he, who was forgotten, finds some light shed on his path.

    "Notre Chanel” (Our Chanel), Jean Lebrun, Bleu autour.

  • 25. Juli 2014

    MAKING OF DER COCO COACH KAMPAGNE DER FILM

  • 25. Juli 2014

    COCO COACH
    DIE HERBST-WINTER KAMPAGNE 2014/15

    Foto von der Prêt-à-Porter Herbst-Winter Kampagne von Karl Lagerfeld mit den Models Cara Delevingne und Binx Walton.
    Kollektion ab September in den Boutiquen erhältlich.

  • 23. Juli 2014

    "SECOND FLOOR"
    BY SAM TAYLOR-JOHNSON

    Sam Taylor-Johnson’s photographic exhibition of the private apartment of Mademoiselle Chanel, "Second Floor", will open at Saatchi Gallery in London on Friday September 12th 2014 until Monday September 22nd. The series of 45 photographs captures the private rooms of Mademoiselle Chanel at 31 rue Cambon in Paris.
    “Shooting at Coco Chanel’s apartment was an unexpectedly absorbing experience,” says Taylor-Johnson. “The essence of Chanel is firmly rooted there in all of her possessions and I truly believe that her spirit and soul still inhabit the second floor.”

    Saatchi Gallery, Duke of York’s HQ King's Road
    London, SW3 4RY
    Free admission

  • 17. Juli 2014

    MAKING-OF DER HAUTE COUTURE KOLLEKTION
    DER FILM

    Herbst-Winter 2014/15

  • 16. Juli 2014

    PRIVATE VIEW VON KARL LAGERFELD
    HERBST-WINTER PRE-COLLECTION
    DER KURZFILM

    Karl Lagerfeld präsentiert Die Herbst-Winter 2014/15 Pre‐Collection im Kurzfilm “Private View”. In Amanda Harlech und Models Jamie Bochert, Lindsey Wixson, Soo Joo und Nadja Bender.

    Entdecken Sie die Kollektion auf chanel.com

  • 16. Juli 2014

    PRIVATKONZERT VON VANESSA PARADIS

    Clip aus dem Konzert der Sängerin am 9. Juli im Trianon Venue in Paris.

    "Love Song" (Live). Composer/Author: Benjamin Biolay. Author/Performed by: Vanessa Paradis. Producer: Bamabi Rose, Bliss Music. Label: Universal Barclay. Mixed by Dominique Brusson, assisted by Thomas Poli, at Impersonal Freedom Studio (Rennes).

  • 16. Juli 2014

    CELEBRITY INTERVIEWS

    Erste Eindrücke, eingefangen nach dem Haute Couture Herbst-Winter 2014/15 Défilé in Paris.
    Interviews von Natasha Fraser-Cavassoni

  • 13. Juli 2014

    WORLD CUP FINALE 2014

  • 11. Juli 2014
    Par Anne Berest

    HAUTE COUTURE HERBST-WINTER 2014/15
    VON ANNE BEREST

    Die Braut schreitet mit ihren Sandalen über den makellosen Boden – und betritt das Grand Palais wie eine Kirche Die goldfarbenen Sandalen sind flach, aber das Kleid ist von beeindruckender Größe... und erst die endlose Schleppe. Ashleigh Good bewegt sich beinahe auf bloßen Füßen, wie eine in Weiß gekleidete Jungfrau. Sie dreht sich leicht um sich selbst, um den Zuschauern ihr reines, blasses Gesicht zu zeigen, das dem einer modernen Madonna gleicht.

    Und plötzlich, vor den erstaunten Augen des Publikums, ist eine spektakuläre Rundung zu sehen: Die Versprochene ist schwanger! Ihr Bauch, so rund wie der Vollmond, wird vom Faltenwurf des Stoffes auf wundervolle Weise unterstrichen. das Kleid einer Kaiserin – aus Neopren.

    Eine schwangere Frau in einem jungfräulichen Kleid: eine starke Aussage. Karl Lagerfeld schließt so das Defilé der Kollektion Haute Couture Herbst-Winter 2014-15 ab. Es handelt sich hierbei nicht um eine „Provokation“, aber die Idee, „etwas zu provozieren“. Die Überraschung zu provozieren, die Fragestellung, Emotionen auszulösen. Was sagt er uns damit? Dass das Leben überraschend ist, sprudelnd ohne Unterlass, und zwar dann, wenn man es nicht erwartet. Und vor allem deshalb, weil die Formen der Frau nicht ganz und gar zu verbergen sind. Wir brauchen einfach Kurven, um Leben zu schenken. Am Arm des Designers hat sich die Braut in eine Metapher der Kreation verwandelt: die der bevorstehenden Geburt.

    Es ist schwierig zu sagen, warum uns die plötzliche Vision eines Kleides so berührt. Es ist eine Mischung unendlich vieler Dinge, bewusst wahrgenommener und verschütteter Gefühle, denn ein Kleid steht tatsächlich für 1000 Kleider. Und heute Morgen repräsentierte die Braut von Karl Lagerfeld 1000 Frauen.

    Sie war Maria-Magdalena, die sündige Frau. Sie war die mittelalterlich Braut, die Van Eyck gemalt hatte, mit ihren eng anliegenden Ärmeln, die die Empfindsamkeit der Arme unterstrichen. Sie war Kaiserin Josephine, die von ihrem Mann gekrönt wurde und deren graziles weißes, mit Gold besticktes Kleid unter dem Hermelin hervorblitzte. Aber vor allem war sie die Donna der italienischen Renaissance mit ihrem vorgestreckten Hals, einer konischen Büste, die die Taille schlank aussehen ließ. Eine klare, natürliche, die Silhouette der Frau befreiende Linie, die der Büste die majestätische Form eines Dreiecks verlieh.

    Auf ihrer Reise durch die Epochen verkörperte das Hochzeitskleid, das Ashleigh Good trug, absolute Modernität. Neopren, das Material aus dem Taucheranzüge gemacht werden, hat den Vorteil, dass das Kleid auf einer Form modelliert werden konnte – ohne genäht zu werden. „Haute Couture ohne Nähte“... Ist das nicht die höchste Form der Raffinesse? In der Tat eine unerhörte Feinheit, die darin besteht, jegliche Intervention auszuradieren, um ein Kleid zu kreieren, das so perfekt ist wie die Haut eines Neugeborenen.

    Anne Berest ist Schriftstellerin. Sie ist die Autorin von Sagan 1954, erschienen bei Stock. Und Co-Autorin von How to be a Parisian. Love, Style and Bad Habits, das bei Double Day im kommenden September erscheint.

    Foto Benoit Peverelli

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