• 4. Dezember 2014
    KARL LAGERFELD SPRICHT ÜBER DIE SHOW

    KARL LAGERFELD SPRICHT ÜBER DIE SHOW

    Interview von Natasha Fraser-Cavassoni nach der Métiers d'Art Paris-Salzburg 2014/15 Show.

  • 3. Dezember 2014
    Par Françoise-Claire Prodhon
    DIE CHANELJACKE <BR />VON FRANÇOISE-CLAIRE PRODHON

    DIE CHANELJACKE
    VON FRANÇOISE-CLAIRE PRODHON

    Die Geschichte der CHANEL-Jacke begann mit der Erfindung des Kostüms in den frühen 1950er Jahren. Dieses moderne und bequeme Kleidungsstück, das maskuline mit femininen Elementen verbindet, ist die Antwort Gabrielle Chanels auf den Stil der 1950er Jahre, den sie als zu einengend und unvorteilhaft für das Leben der Frauen empfand. „Ein Kostüm von CHANEL ist für Frauen gemacht, die sich bewegen“, erklärt Gabrielle Chanel, und fügt hinzu: „Ich liebe die Frauen und möchte, dass sie Kostüme tragen, in denen sie sich wohlfühlen, mit denen sie Autofahren können und die gleichzeitig ihre Weiblichkeit unterstreichen.“ Der Erfolg zeigt sich unverzüglich, das Kostüm und die Jacke setzen sich durch, sind Synonym für Freiheit und lässige Eleganz.
    Die Jacke, die keiner anderen gleicht, hat eine österreichische Herrenjacke zum Vorbild, und wird zu einem Wickelrock mit Kellerfalte getragen. Diese Jacke aus Tweed, einer der Lieblingsstoffe Mademoiselle Chanels, ist wie eine zweit Haut konzipiert: gerade, strukturiert, Verschluss Kante an Kante, ohne Schulterpolster oder steifes Innenfutter.


    Um Geschmeidigkeit und Stabilität miteinander zu vereinen wird der vordere Teil der Jacke mit geradem Fadenlauf ohne Brustabnäher gefertigt. Das gleiche gilt für den Rücken, den teilt lediglich eine Naht in der Mitte. Ein vertikaler Einsatz an den Seiten verbindet das Vorder- mit dem Rückenteil. Der Ärmel wird ebenfalls mit geradem Fadenlauf geschnitten und auf dem Scheitelpunkt der Schulter mit dieser verbunden. Außerdem ist der Ellenbogen leicht ausgearbeitet, um sich der Armlinie besser anzupassen und bequem mit jeder Bewegung gehen zu können. Immer die perfekte Bewegungsfreiheit im Kopf, nimmt Mademoiselle Chanel Maß an ihren Kundinnen, während diese die Arme über den Schultern kreuzen. Das Futter der Jacke ist aus Seide, seine Fertigung entspricht denselben Bequemlichkeitskriterien. Eine feine, entlang des Saumes aufgesetzte Metallkette sorgt für den perfekten Fall der Jacke. Eine Paspel (Bordüre aus Rips, Strick...) betont die Konturen der Jacke, die Kanten der Taschen und die Ärmelenden. Darüber hinaus unterstreicht sie den graphischen Aspekt der Jacke. Die Taschen sind so gesetzt, dass man bequem die Hände hineinstecken kann. Schmuckknöpfe schließen die Jacke und sind mit einem Löwenkopf (Sternzeichen von Mademoiselle Chanel), einer Weizenähre, einer Kamelie oder einem Doppel-C-Logo verziert.


    Die Jacke ist zu einem berühmten Element des Stils von CHANEL geworden und wird mit jeder Saison neu interpretiert. „Die CHANEL-Jacke hat eigentlich eine österreichische Herrenjacke zum Vorbild. Coco Chanel hat sich ein Kleidungsstück ausgedacht, dass es in dieser genauen Form zuvor nicht gab. Das ist ein Verdienst, das man ihr nicht absprechen kann. Sie gehört zu den Symbolen, die den Stil von CHANEL definieren. Es gibt Dinge in der Mode, die nie aus der Mode kommen. Eine Jeans, eine weiße Bluse und eine CHANEL-Jacke“, erklärt Karl Lagerfeld.


    Françoise Claire Prodhon

    Foto von Benoit Peverelli

  • 3. Dezember 2014
    Par Michel Gaubert

    SHOW PLAYLIST VON MICHEL GAUBERT

    1. SCIENCE & INDUSTRY Andy Stott
    00:31
    • 1. SCIENCE & INDUSTRY 00:31
      Andy Stott
    • 2. MR MOUSTAFA 00:31
      Alexandre Desplat
    • 3. CONCERTO FOR LUTE AND PLUCKED STRINGS I. MODERATO 00:29
      Siegfried Behrend
    • 4. SNOWBIRD 00:35
      Clark
    • 5. DAYLIGHT EXPRESS TO LUTZ 00:31
      Alexandre Desplat
  • 2. Dezember 2014
    Par Olivier Saillant

    MÉTIERS D'ART PARIS-SALZBURG SHOW

    Schloss Leopoldskron, Salzburg.
    Sehen Sie die ganze Kollektion auf chanel.com

    Fotos von Olivier Saillant

  • 2. Dezember 2014
    Par Olivier Saillant

    DAS SHOW DEKOR

    2. Dezember, Schloss Leopoldskron, Salzburg.

    Fotos von Olivier Saillant

  • 2. Dezember 2014
    Par Anne Combaz
    SALZBURG, 2. DEZEMBER

    SALZBURG, 2. DEZEMBER

    Wenige Momente vor dem Beginn der Métiers d'Art Paris-Salzburg 2014/15 Show.

    Foto von Anne Combaz

  • 2. Dezember 2014
    Par Olivier Saillant

    MAKING OF DER PRESSEMAPPE

    Métiers d'Art Paris-Salzburg 2014/15 Kollektion.

    Fotos von Olivier Saillant

  • 2. Dezember 2014

    SILHOUETTEN DER MÉTIERS D'ART 2014/15 KOLLEKTION VON KARL LAGERFELD

    Bilder der Pressemappe, fotografiert von Karl Lagerfeld

  • 1. Dezember 2014
    "REINCARNATION" VON KARL LAGERFELD <BR />MAKING OF DES FILMS

    "REINCARNATION" VON KARL LAGERFELD
    MAKING OF DES FILMS

    Hinter den Kulissen von Karl Lagerfelds neuem Kurzfilm, welcher die 2014/15 Métiers d'Art Show begleitete.
    Um den Film "Reincarnation" zu sehen, besuchen Sie chanel.com

  • 1. Dezember 2014
    Par Françoise-Claire Prodhon
    CHANEL UND ÖSTERREICH <BR />VON FRANÇOISE-CLAIRE PRODHON

    CHANEL UND ÖSTERREICH
    VON FRANÇOISE-CLAIRE PRODHON

    Gabrielle Chanel liebte Österreich und seinen Charme, seine Atmosphäre und die Berglandschaft. Sie liebte die Natur, den Sport und Aktivitäten unter freiem Himmel genauso wie kulturelle Events und das gesellschaftliche Leben. All das gab es in Österreich. In einem Brief an Jean Cocteau am 16. Juli 19922 schrieb sie: „Tzara ist in Tirol – er scheint sich besser zu fühlen, glücklich zu sein – ich werde vielleicht auch hinfahren.“ Wie viele Künstler damals, hielt sich Tristan Tzara dort mit Max Ernst und Paul Eluard auf, weiteren Mitgliedern der Dada-Bewegung.
    Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich Salzburg und das österreichische Tirol zu sehr beliebten Reisezielen entwickelt. In den 1920er Jahren wurden sie noch populärer, als der Regisseur Max Reinhardt, der Komponist Richard Strauss und der Autor Hugo von Hofmannsthal die Salzburger Festspiele ins Leben riefen, ein jährlich im Sommer stattfindendes Opernfestival, das ein elegantes und kulturell begeistertes Publikum anzog.


    Zu Beginn der 1930er Jahre reiste Gabrielle Chanel gerne in den berühmten Skiort St. Moritz. Dort lernte Sie Baron Hubert von Pantz kennen, ein sehr attraktiver österreichischer Adliger. Äußerst elegant und charmant besaß er alles, um Gabrielle Chanel zu gefallen. Es entwickelte sich eine Liebesgeschichte, die zwei Jahre lang währte. Zur gleichen Zeit kaufte er Schloss Mittersill, das er in ein prachtvolles Hotel verwandelte.


    Schloss Mittersill war sofort ein großer Erfolg, und 1936 beschrieb die amerikanische Vogue das Hotel als „den Ort in Österreich, über den am meisten gesprochen wurde“. Mit seinem anspruchsvollen Niveau und seinen perfekten Manieren gelang es Hubert von Pantz, berühmte Gäste wie den Herzog von Gramont und die Marquise de Polignac anzuziehen. Aber auch Künstler wie Marlene Dietrich, Douglas Fairbanks und Cole Porter. Sie alle liebten die elegante Atmosphäre und den traditionellen Charme. Hier wurden viele Aktivitäten wie Golf oder Gletscherwanderungen angeboten. Auch die Möglichkeit, Trachtenmode aus Loden einzukaufen bot der feinen Gesellschaft reichlich Zerstreuung. Es war im Mittersill, wo Gabrielle Chanel die tadellosen Jacken, die von den Liftboys getragen wurden, entdeckte... Ein Kleidungsstück, an das sie sich in den frühen 1950er Jahren erinnerte, als sie die berühmte Jacke des Chanel-Kostüms kreierte, das 1961 von ihrer Freundin, der in Österreich geborenen Schauspielerin Romy Schneider, getragen wurde...


    Françoise-Claire Prodhon

    Die Schauspielerin Romy Schneider während eines Fittings mit Gabrielle Chanel in 1961
    Foto Giancarlo Botti ©BOTTI/STILLS/GAMMA

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