• 4. Mai 2015

    MAKING OF DER CROISIÈRE KOLLEKTION PRESSEMAPPE

    Fotoshooting in Paris von Karl Lagerfeld für die Croisière 2015/16 Kollektion.

    Fotos von Olivier Saillant

  • 4. Mai 2015

    DONGDAEMUN DESIGN PLAZA, SEOUL

    Nachdem dort 2014 die Culture Chanel Ausstellung stattfand, wird im Dongdaemun Design Plaza nun die Croisière-Kollektion 2015/16 präsentiert.

    Ohne rechte Winkel und gerade Linien stellt sich das von Zaha Hadid entworfene weltweit größte neofuturistische Gebäude als zusammenhängende Symphonie klarer, ununterbrochener Kurven dar. Wie ein außerirdisches Raumschiff, das in Seoul gelandet ist, fügt sich die ovoide Silberkonstruktion mit einer Größe von 86.574 Quadratmetern nahtlos in die urbane Landschaft mit ihren fließenden, harmonischen Linien ein.

    Der Blick prallt geradezu von dieser mit 45.133 individuellen Aluminiumplatten ummantelten Betonstruktur ab. Gleichermaßen spektakulär ist das Innere gestaltet: drei unterirdische und vier überirdische gewundene und gebogene Stockwerke, verbunden durch eine einzige Säule. Neben einer Wendeltreppe, einer zylindrischen Galerie und spiralförmigen Gängen zeichnet sich das Gebäude durch eine leuchtend weiße Lobby mit neun Meter hohen Wänden aus. Zudem wurden bei archäologischen Ausgrabungen entdeckte Kulturgüter in das Bauwerk integriert, darunter Überreste der auf die Joseon-Dynastie (1392-1910) zurückreichenden Befestigungsmauern, die Seoul einst auf vier nahegelegenen Hügeln umgaben.

    Als erste Frau die jemals den renommierten Pritzker-Preis erhielt, gestaltete die 1950 in Bagdad geborene adoptierte Britin Zaha Hadid, die zu Karl Lagerfelds Lieblingsarchitekten zählt, bereits 2008 den Mobile Art Pavillon für Chanel.

    Fotos von Panta Creation und Park Haewook ⓒ DDP (Dongdaemun Design Plaza)

  • 3. Mai 2015
    REISE NACH SEOUL

    REISE NACH SEOUL

    Seoul, die Hauptstadt von Südkorea, beheimatet mit dem Tower Infinity den weltweit ersten „unsichtbaren“ Wolkenkratzer, der dank modernster Technologien Bilder in Echtzeit reflektiert. Als eine der größten Metropolen der Welt ist Seoul mit über 25 Millionen Einwohnern und blitzschnellen Internetverbindungen ein Sinnbild der Moderne, World Design Capital 2010 und eine der grünsten Städte der Welt. Erst kürzlich ging der von WWF im Rahmen der Earth Hour City Challenge verliehene Preis an Seoul und auch die UNO honorierte 2014 die klimaschonenden Bemühungen der Stadt, die Unternehmen und Bürger zum Einsatz erneuerbarer Energien auffordert.

    Dennoch schließen sich hier Moderne und Spiritualität nicht aus. Neben hochtechnologischen Entwicklungen sind die Religionen Buddhismus, Konfuzianismus und Schamanismus weiterhin ein essenzieller Teil der südkoreanischen Lebensart. Kein Gebäude wird ohne ein Ritual zur Besänftigung der Geister errichtet und der weitverbreitete Glaube an die Philosophie von Yin und Yang spiegelt sich in der Flagge sowie den traditionellen Farben (blau, weiß, rot, schwarz und gelb) des Landes wider. Farbenfrohe Glücksbringer, die göttlichen Schutz versprechen, finden sich überall im Alltag: ob auf traditionellen, von der Joseon-Dynastie (1392-1910) inspirierten Kostümen – Hanbok genannt – oder auf den Gesichtern junger Bräute, die ihre Wangen mit zwei roten Punkten zieren. Naturverbundenheit ist ein weiterer Bestandteil der nationalen Identität. Koreaner verbringen ihre Zeit gerne beim Wandern in den Bergen, ausgestattet mit der neusten Sportausrüstung, oder auf der sechs Kilometer langen neu gestalteten Uferstrecke entlang des Cheonggyecheon im Herzen der Hauptstadt.

    Als Phänomen zwischen Tradition und Avantgarde hat sich die sogenannte Koreanische Welle entwickelt: eine popkulturelle Bewegung mit unstillbarem Durst nach Pop-Musik, Filmen und TV-Serien – in diesem Teil Asiens können die Protagonistinnen beliebter Fernsehserien mutmaßlich ganze Generationen beeinflussen – aus dem eigenen Land, die sich, nicht zuletzt dank der sozialen Netzwerke, über die ganze Welt ausbreitet.

  • 2. Mai 2015
    DIE CROISIÈRE KOLLEKTION

    DIE CROISIÈRE KOLLEKTION

    1919 wird in der amerikanischen Vogue erstmals eine kleine Zwischenkollektion erwähnt, die Coco für ihre Kundinnen kreiert hatte, die gerne im sonnigen Klima Urlaub machten. Im Zuge des kulturellen und sozialen Wandels der Zeit verändert sich auch das Auftreten der Frau: unabhängig, Auto fahrend und Sport treibend, auf Kreuzfahrtschiffen reisend – so war die neue moderne Frau der Oberschicht. Sportbekleidung erlebt einen Aufschwung und Gabrielle ist dabei eine zentrale Figur.

    In ihrer Boutique in Biarritz bietet sie eine schlanke, elegante Garderobe (lockere Hosen im Matrosenstil, Strand-Pyjamas und Hemden mit weitem Kragen) für Frauen an, die in den zur damaligen Zeit angesagten Resorts ein und aus gingen, ihre Tage auf modernen Jachten verbrachten und das Baskenland, die französische Riviera und die Lidos als ihre Spielplätze begriffen. Chanels Designs, die mit der Demokratisierung der Mode und den neuen Reisemöglichkeiten der 1930er zusammenfallen, werden 1936 ebenfalls in L’Officiel de la Mode beschrieben: „Eine umfangreiche Zwischenkollektion mit einer großen Auswahl an Anzügen und Abendkleidern.“ Der Croisière-Spirit war geboren, Gabrielle ihr Wegbereiter. Aus der Mode gekommen, wird der Kollektion in den 1950ern der Wind aus den Segeln genommen, doch kurz nach seiner Ankunft bei Chanel 1983 wird sie von Karl Lagerfeld wiederbelebt. Vorgestellt im späten Frühling, am Rande der Prêt-à-porter-Kollektion, sind ihre Silhouetten die ersten Vorboten des Sommers.

    Der Erfolg der Kollektion führt im Jahr 2000 zur Einführung einer jährlichen Croisière-Show – ein Konzept, das nach und nach vom Rest der Modewelt übernommen wird. Die im Laufe der Zeit immer eleganter gewordene Sportbekleidung von Chanel richtet sich heute an eine globale Klientel, ständig auf der Suche nach frischem Wind, und so werden im Abstand von etwa zwei Monaten stets neue Stücke präsentiert. Raffiniert, leicht und farbenfroh: diese sommerlichen Silhouetten – perfekt für tagsüber, nachmittags oder abends abgestimmt – lassen sich besonders gut unter der Sonne Südamerikas, dem Nahen Osten oder Südostasien tragen.

    Die Croisière-Kollektion steht ganz im Geiste des Reisens und verbindet traditionelle Kleidungselemente mit einem modernen, kosmopolitischen Stil. Jede Station bietet Karl Lagerfeld die Möglichkeit, Gabrielle Chanels Lieblingsziele zu erkunden und neue Orte zu bereisen, die auch sie mit Begeisterung entdeckt hätte.

    Gabrielle Chanel und Roussy Sert auf einem Schiff - Circa 1935 © Alle Rechte vorbehalten

  • 30. April 2015
    DIE CROISIÈRE KOLLEKTION IN SEOUL

    DIE CROISIÈRE KOLLEKTION IN SEOUL

    Die Croisière Show wird am 4.Mai 2015 im Dongdaemun Design Plaza im Zentrum von Seoul präsentiert.

    Nach Paris, New York, Los Angeles, Miami, Venedig, Saint-Tropez, Cap d’Antibes, Versailles, Singapur and Dubai, lässt Chanel den Croisière Spirit in der koreanischen Hauptstadt wieder aufleben.

  • 29. April 2015

    PARIS-SALZBURG KAMPAGNE FOTOGRAFIERT VON KARL LAGERFELD

    Fotos aus der Paris-Salzburg Kampagne mit Cara Delevingne, Pharrell Williams und Hudson Kroenig.

    Entdecken Sie die Kollektion ab Juni in den Boutiquen und unter chanel.com.

    Posters : Ludwig Hohlwein © Adagp, Paris 2015; Ernst Lübbert - Public domain / Furniture : Bruno Paul © Adagp, Paris 2015 / Lamp : Gerhard Schliepstein - alle Rechte vorbehalten

  • 28. April 2015
    ABSCHLUSSVERANSTALTUNG DES HYÈRES INTERNATIONAL FASHION & PHOTOGRAPHY FESTIVALS

    ABSCHLUSSVERANSTALTUNG DES HYÈRES INTERNATIONAL FASHION & PHOTOGRAPHY FESTIVALS

  • 28. April 2015
    HYÈRES FESTIVAL: BEKANNTGABE DER MODE-PREISTRÄGER

    HYÈRES FESTIVAL: BEKANNTGABE DER MODE-PREISTRÄGER

    Beim 30. Internationalen Festival für Mode & Fotografie in Hyères vergab die Jury in diesem Jahr nicht nur einen, sondern gleich zwei Preise in der Kategorie Mode. Der Hauptpreis – eine Förderung über 15.000 Euro sowie ein gemeinsames Projekt mit den Métiers d’Art von Chanel – ging an die deutsche Modedesignerin Annelie Schubert.

    Als Absolventin der Hamburger Hochschule für angewandte Kunst und ehemalige Praktikantin bei Haider Ackermann, erkundet Schubert in ihrer Kollektion den „weiblichen Ausdruck”. Dazu arbeitet sie mit sinnlichen Stoffen, um einen eleganten Lagenlook zu kreieren. „Ich hatte mich schon auf eine schwierige Entscheidung eingestellt, doch als wir uns heute Morgen trafen, war es sehr einstimmig: Wir mochten besonders Annelies Verwendung von Farben und Materialien und ihren Sinn für Weiblichkeit“, so Virginie Viard, Vorsitzende der Fashion-Jury.

    Die Niederländerin Wieke Sinnige wurde mit dem auf 5.000 Euro dotierten Sonderpreis prämiert, der ihr ebenfalls die seltene Möglichkeit einer Kollaboration mit Lesage bietet. „Sie ist eine wahre Künstlerin – eine Malerin – und wir waren uns einig, dass sie von der Zusammenarbeit mit Lesage profitieren würde”, so Viard über Sinnige, die in ihrer von einem Kaleidoskop inspirierten Kollektion mit Perspektiven und Farben spielte.

    Alice Cavanagh

    Annelie Schubert Damenkollektion / Foto © Grégoire Alexandre

  • 28. April 2015
    HYÈRES FESTIVAL: VERLEIHUNG DES FOTOGRAFIEPREISES

    HYÈRES FESTIVAL: VERLEIHUNG DES FOTOGRAFIEPREISES

    Der Niederländer Sjoerd Knibbeler wurde am vergangenen Abend auf dem 30. Internationalen Festival für Mode & Fotografie in Hyères mit dem ersten Platz in der Kategorie Fotografie – und einem Preisgeld von 15.000 Euro – ausgezeichnet.

    In den letzten zwei Jahren beschäftigte sich Knibbeler in seiner Arbeit mit dem Thema Aerodynamik. Sein Ziel lag dabei darin, durch gezielte Manipulation der fotografierten Materialien die Kraft der Naturgewalten mit seiner Kamera festzuhalten. Seine surrealen, jedoch unbearbeiteten Werke begeisterten die Jury von Beginn an. „Was seine Arbeit so interessant macht, ist, dass er etwas so ungreifbares wie den Wind fotografiert und dabei das Licht auf wunderschöne Weise einsetzt”, so Jury-Präsident Eric Pfrunder nach der Präsentation.

    Genau wie in der Kategorie Mode, vergab die Jury zur Feier des 30. Geburtstags des Festivals auch für die Fotografie einen Sonderpreis. So wurde die griechische Fotografin Evangelia Kranioti mit einem Preisgeld von 10.000 Euro bedacht. Ihr Interesse an der Anthropologie führte sie auf die Weltmeere, wo sie die Reisen und Liebschaften der Seeleute dokumentierte.

    Alice Cavanagh

    Foto © Sjoerd Knibbeler, Pays-Bas / Niederlande "P. 170", The Paper Planes, 2014

  • 27. April 2015
    HYÈRES FESTIVAL: KARL LAGERFELDS MASTER CLASS

    HYÈRES FESTIVAL: KARL LAGERFELDS MASTER CLASS

    Bei seiner im Rahmen der 15. Internationalen Textil- und Modekonferenz auf dem Hyères Festival stattfindenden Master Class betonte Karl Lagerfeld, dass für die Modedesigner von morgen nichts jemals in Stein gemeißelt sei: „Es hängt alles von den individuellen Wünschen und Fähigkeiten der Person ab, deren Ziel es ist, Kreateur, Modeschöpfer oder Fotograf zu werden“, so Lagerfeld gegenüber Modekritiker Godfrey Deeny, der das Event moderierte.

    Lagerfeld gab dem Publikum, unter dem sich auch die Festival-Jury befand, einen Einblick in seine verschiedenen Inspirationsquellen, seinen Beruf und seine Leidenschaften und geizte nicht mit dem ein oder anderen guten Rat für die aufstrebenden Stars des Festivals. „Ich zeichne so, wie ich fotografiere: schnell. Es gibt kein Erfolgsrezept, auf das man sich in seiner Karriere ständig verlassen kann. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich wirklich für diesen Beruf gemacht bin oder wo mein Talent herkommt. Ich weiß jedoch, dass ich niemals aufgehört habe, mich zu verbessern. Heute verschwende ich keine Zeit mehr, bevor ich meine Ideen umsetze.“

    Ein Großteil der Veranstaltung bestand darin, dass Karl Lagerfeld dem Publikum seine Herangehensweise an das Entwerfen und Fotografieren erklärte: „Sagen wir einfach, dass ich als Modeschöpfer seit jeher auch an der Fotografie interessiert war, sei es nun analog oder digital … Man kann die beiden nicht vergleichen, das wäre genau so unmöglich und sinnlos, wie zwei unabhängige Lebenswege zu vergleichen.“

    Foto von Anne Combaz

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