• 7. Dezember 2015
    STRÜMPFE AUS SPITZE UND MULES

    STRÜMPFE AUS SPITZE UND MULES

    „Der Mule... Ein typischer Schuh von Chanel, an der Ferse offen, aber wir haben in noch nie gemacht. Mit Strümpfen aus Spitze wird er zu etwas, das für viele typisch französisch ist.“ Karl Lagerfeld

  • 4. Dezember 2015

    SOUNDTRACK VON MICHEL GAUBERT

    Live Auftritt des französischen Musikers Chassol während des Paris in Rome 2015/16 Métiers d'Art Défilé.

    Chassol Birds, Pt. I / Pipornithology, Pt. II / Mario, Pt. I / La route de la Trace / Reich & Darwin
    19:26
    • Chassol 19:26
      Birds, Pt. I / Pipornithology, Pt. II / Mario, Pt. I / La route de la Trace / Reich & Darwin

    ℗ Tricatel

  • 4. Dezember 2015
    DIE KUNSTSTICKEREI

    DIE KUNSTSTICKEREI

    Die Kunststickerei ist ein Handwerk, das allerhöchste Fingerfertigkeit erfordert. Dabei werden flache oder Reliefmotive aus unterschiedlichsten Materialien wie Baumwolle, Pailletten, Cabochon-Steinen, Federn, Kristallen und Anhängern auf Unterlagen aus leichtem bis luftigem Organza oder Mousseline bis hin zu festen, widerstandsfähigen Stoffen wie Tweed oder Leder gestickt.

    Die Verzierung eines Stückes beginnt mit einer Zeichnung, deren Konturen mithilfe von perforiertem Transparentpapier und einer speziellen Mischung aus Harz und Kreide auf den Stoff übertragen werden. Die Stickmaterialien werden eins nach dem anderen mit einer Nadel oder einer Häkelnadel fixiert. Es dauert etwa 20 Stunden, bis ein Probemuster fertig auf einem Stickrahmen präsentiert werden kann.

    Eine der Haupttechniken ist die „Lunéville“-Sticktechnik, die nach der gleichnamigen französischen Stadt benannt ist. Diese Technik wird seit 1867 angewandt und wurde eingeführt, um die Arbeit, die bis dahin mit der Nadel ausgeführt wurde, zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dabei werden mithilfe einer Art Häkelnadel von der Rückseite des Rahmens alle kleinen Dekorationsmaterialien wie Perlen, Pailletten und Fäden zugeführt. Die Stickerin arbeitet also regelrecht blind und wird ausschließlich von ihrer Erfahrung und ihrer Fingerfertigkeit geleitet.

    Eine humorvolle Anspielung sind die „Farfalle“ aus mit Perlen besticktem Leder, die speziell für das Métiers-d’Art-Défilé Paris à Rome 2015/16 von dem Stickereiatelier Lesage gestaltet wurden.

    © Anne Combaz

  • 3. Dezember 2015
    PARIS IN ROM 2015/16 MÉTIERS D'ART <BR />DER FILM

    PARIS IN ROM 2015/16 MÉTIERS D'ART
    DER FILM

    Cinecittà Studios - Rom

  • 3. Dezember 2015

    SCHAUSPIELERINNEN EINGEKLEIDET
    VON GABRIELLE CHANEL

    Gabrielle Chanel war schon immer sehr eng mit den Schauspielerinnen verbunden. Lag es daran, dass sie das Gestalten von Kostümen beherrschte, oder weil sie in ihrer Jugend selbst gerne von einer Karriere auf der Bühne träumte? Eine der ersten Schauspielerinnen, die Chanels Hüte in der Öffentlichkeit trugen, war Gabrielle Dorziat.

    20 Jahre später war die Designerin in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus berühmt für ihre Kostüme. 1931 trug Stummfilmstar Gloria Swanson in „Tonight or Never“ eine langes Kleid von Chanel. 1955 bezauberte Marilyn Monroe die Welt mit ihrem Bekenntnis, nur einige Tropfen N°5 im Bett zu tragen.
    „Die ganze Welt des Films wollte Kleider von Chanel“ schrieb das Magazin „Elle“ im November 1958. Viele Chanel-Kundinnen waren tatsächlich Schauspielerinnen. Filmregisseure, unter anderem die der Nouvelle Vague, stehen Schlange, um ihre Heldinnen zu schmücken: Femmes fatales, verkörpert von Jeanne Moreau 1958 in „Die Liebenden“ von Louis Malle, oder von Delphine Seyrig in „Letztes Jahr in Marienbad“ von 1961.

    Gabrielle Chanel kleidet Annie Girardot und Brigitte Bardot sowohl für die Leinwand als auch privat. Sie ist mit Anouk Aimée befreundet, unterhält sich mit Jeanne Moreau über Literatur, unterstützt und verehrt Romy Schneider. Dabei offenbart sie manchen ihre Geheimnisse der Verführung, andere unterrichtet sie in der Kunst sich zu kleiden.

    Jeanne Moreau © Keystone France
    Romy Schneider © Courtesy of Paul Ronald, Archivio Storico del Cinema, AFE
    Delphine Seyrig © Keystone France
    Anouk Aimée und Federico Fellini © Photo D.R

  • 3. Dezember 2015
    KARL LAGERFELDS INTERVIEW

    KARL LAGERFELDS INTERVIEW

    Von Rebecca Lowthorpe

    Cinecittà Studios - Rom

  • 3. Dezember 2015

    BACKSTAGE BEI DEM DÉFILÉ

    Paris in Rom 2015/16 Métiers d'Art Kollektion

    © Benoit Peverelli

  • 3. Dezember 2015
    CHANEL & DIE KÜNSTLER
VISCONTI

    CHANEL & DIE KÜNSTLER VISCONTI

    1936. Luchino Visconti war 30 Jahre alt, als er nach Paris kam, dieses strahlende Zentrum intellektueller, kreativer und politischer Köpfe der Vorkriegszeit. Von dem Moment an, in dem er Gabrielle Chanel begegnete, ist er von ihrer Mischung aus “weiblicher Schönheit, männlicher Intelligenz und außergewöhnlicher Energie“ fasziniert. Er lud sie nach Italien ein und stellt sie seiner Familie vor. Sie setzte sich bei Jean Renoir ein, damit er einer seiner Filmproduktionen beiwohnen konnte. Der Regisseur hatte aber eine noch bessere Idee. Er bot Luchino eine Stelle als Assistent an, um ihn bei Regie und Kostümauswahl bei zwei seiner wichtigsten Filme zu unterstützen: „Nachtasyl“ und „Eine Landpartie“. Auch Gabrielle Chanel leistete einen Beitrag zu diesen Filmen. Diese Erfahrung hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Luchino und beeinflusste seine Entscheidung, seine Karriere dem Kino zu widmen.

    Nach der Produktion von Meisterwerken wie „Die Erde bebt“, „Sehnsucht“ und „Rocco und seine Brüder“ trafen sich Luchino und Gabrielle Chanel 1962 wieder. Er bat sie, die Kostüme für „Boccaccio’70“ zu entwerfen und der Hauptdarstellerin dieses Films, Romy Schneider, ihren Sinn für Eleganz beizubringen. Vor der Kamera sieht man, wie sich die junge Schauspielerin entwickelt, erst in einem Brokat-Ensemble, dann in einem Negligé und anschließend in einem cremefarbenen Kostüm. Sie bewegt sich anmutig, legt einen Gürtel um ihr Kleid. Vor dem Spiegel rückt sie eine Perlenkette zurecht, streicht ihr Haar zurück. Die Verwandlung ist vollendet. Romy ist eine Femme fatale geworden, eine Mischung aus Verführung und Eleganz.

    Chanel und Visconti blieben ihr ganzes Leben lang in Verbindung.

    © Courtesy of Paul Ronald, Archivio Storico del Cinema, AFE

  • 2. Dezember 2015
    DIE KAMERA CLUTCH

    DIE KAMERA CLUTCH

    Paris in Rom 2015/16 Métiers d’Art

    © Anne Combaz

  • 2. Dezember 2015

    CELEBRITIES IM CINECITTÀ

    © Anne Combaz & Tristan Fewings - Teatro N°5 - Cinecittà Studios - Rom

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